Monumente des Scheiterns (Begleittext)

Meine biographisch aufgeladenen Gegenstände sind die Spiegelbilder persönlicher Erfahrungen. Sie stehen stellvertretend für verlorene oder vergangene Lebewesen, Beziehungen oder Zeiten.

Es sind Alltagsgegenstände oder Souvenirs, die erst durch den persönlichen Bezug eine Aufladung erfahren. Dadurch werden sie in meinem Bewusstsein riesengroß. Sie werden zu „Monumente des Scheiterns“.

Diese Monumente sind die Stellvertreter, die ich experimentell wiederbeleben will.

Dies geschieht mit einer dem Gegenstand adäquaten Installation. Mal mit Blitzen, mal mit elektromechanischer Impulskraft.

Allen Experimenten haftet der Drang nach schnellen Ergebnissen an.

Trotzdem sind die Versuche zum Scheitern verurteilt, es kann keine positiven Ergebnisse geben. Und dennoch: Scheitern ist kein Versagen.

 

 

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